Europeans in India after 1947
I found a report of a man who travelled to India just a few years ago, it´s in German but I found it interesting:
Indien ist ein Schwellenland, das in Traditionen und Religionen gefangen ist. Das Kastendenken bestimmt wer erfolgreich sein darf und wer nicht. Die Menschen ergeben sich in ihr gottgewolltes Schicksal, sind freundlich und hilfsbereit. Bombay und Vadodara strotzen vor Dreck und Ungeziefer. So grosse Ratten wie auf den dortigen Bahnhöfen habe ich zuvor und danach nie wieder gesehen.
Der Unterschied zwischen arm und reich ist erschreckend. Auf der Strasse verhungern Menschen und 100m weiter kann man für 500 EURO Seidensaris kaufen und nobel schlemmen. Das tief in den Menschen verankerte Kastensystem und die ständig und auf allen Ebenen vertretene Korruption ist Ursache für viel menschliches Leid.
Ich fühlte mich in Indien deplatziert und unwohl und würde nur wieder dorthin reisen, wenn ich geschäftlich zu tun hätte.
Ein Urlaub dort käme für mich absolut nicht in Frage. (Quelle: http://reisen.ciao.de/Bombay__Test_3169273)
Dem Europäer in Indien bleibt nur die Bewunderung und das Staunen über die fremde Umgebung, die mit unglaublicher Kraft in sich selbst ruht. Manchmal und oft genug aber auch das Entsetzen und der Ekel über unmenschliche Zustände und Gewohnheiten, die keinen Einheimischen zu berühren scheinen. All diese Reaktionen erzeugen unweigerlich das, was man einen “Kulturschock” nennt. Dem begegnet jeder Tourist auf seine Weise. Zwischen Ignoranz über Flucht- oder Hilfsreflexe bis hin zu dem Versuch, mit dieser Kultur zu verschmelzen (letzteres vor allem während der “Hippiezeit”), gibt es unzählige Varianten, doch glaube ich nicht, daß eine davon dem Wesen des Subkontinets gerecht wird. Absurd gar ist der Versuch, Indien “verstehen” zu wollen, ich glaube nicht einmal, daß viele der in diesem Land geborenen Menschen Indien “verstehen”, dazu müßte man zu viele Sprachen und Religionen studieren. (Der Leser oder die Leserin frage sich doch einmal selbst, ob er oder sie das eigene Land versteht, was immer das auch heißen mag.) Dennoch bilden die “Indienversteher” eine eigene Unterart der Spezies Mensch und während meiner Aufenthalte in Indien Ende der Siebziger begegnete man dort einer Menge von ihnen.
Stets jedoch wird der westliche Mensch mit seiner Denkungsart ein Fremdkörper in diesem riesigen Land bleiben. (Quelle: http://fahrtenbuch.peter-engelhardt.com/reise/asien/indien/index.htm)